Glossar · Daten & Verbindungen
Data Warehouseeinfach erklärt
Redaktion Digitalvorhaben · Stand:
Die einfache Erklärung
Ein Data Warehouse ist ein zentraler Datenbestand für Auswertungen. Es führt ausgewählte Informationen aus mehreren Systemen zusammen und bereitet sie für Vergleiche und Berichte auf.
Was bedeutet das im Alltag?
Anders als eine operative Datenbank ist es vor allem für Analysen gedacht. Daten werden nach vereinbarten Regeln übernommen und vereinheitlicht. So lassen sich etwa Zahlen aus Kundenverwaltung und Buchhaltung gemeinsam betrachten.
Ein Beispiel aus dem Betrieb
Ein Unternehmen möchte monatlich sehen, wie viele Anfragen zu Aufträgen werden und welche Leistungen besonders häufig abgerechnet werden. Die dafür nötigen Daten stammen aus verschiedenen Programmen.
Wann ist das für deinen Betrieb hilfreich?
Ein Data Warehouse kann sinnvoll sein, wenn wiederkehrende Auswertungen über mehrere Systeme hinweg viel manuelle Arbeit verursachen. Für einzelne einfache Berichte reichen häufig vorhandene Exporte oder Auswertungen.
Worauf solltest du achten?
Ein großer Datenbestand schafft noch keine eindeutigen Kennzahlen. Begriffe, Zuordnungen und Aktualisierungsrhythmus müssen vereinbart werden. Kleine Betriebe sollten den Aufwand am konkreten Informationsbedarf messen.
Diese Fragen helfen im Gespräch
- Welche Entscheidungen soll die Auswertung unterstützen?
- Wie aktuell müssen die Daten tatsächlich sein?
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