Glossar · Software & Systeme
Low-Code und No-Codeeinfach erklärt
Redaktion Digitalvorhaben · Stand:
Die einfache Erklärung
Low-Code und No-Code sind Ansätze, bei denen Anwendungen überwiegend mit vorgefertigten Bausteinen erstellt werden. Low-Code erlaubt oder benötigt zusätzliche Programmierung; No-Code soll viele Aufgaben ohne klassischen Programmcode ermöglichen.
Was bedeutet das im Alltag?
Formulare, Datenansichten und einfache Abläufe lassen sich damit oft schnell erproben. Der verfügbare Rahmen hängt vom gewählten Werkzeug ab. Individuelle Anforderungen können zusätzliche Erweiterungen oder andere Lösungen nötig machen.
Ein Beispiel aus dem Betrieb
Ein Betrieb erstellt ein internes Formular für Materialanforderungen und eine Übersicht für die Bearbeitung. Später wird geprüft, wie der Ablauf an bestehende Systeme angeschlossen werden kann.
Wann ist das für deinen Betrieb hilfreich?
Baukästen können für einfache interne Werkzeuge und Prototypen sinnvoll sein. Sie helfen, eine Idee schnell mit den Nutzern zu testen.
Worauf solltest du achten?
Auch ohne selbst geschriebenen Code braucht es Zugriffsrechte, Datenpflege, Fehlerbehandlung und Betreuung. Prüfe laufende Gebühren, Exporte und Abhängigkeiten vom Baukastenanbieter.
Diese Fragen helfen im Gespräch
- Was passiert, wenn wir eine Funktion außerhalb des Baukastens benötigen?
- Wer betreut das Werkzeug und wie können Daten übernommen werden?
Vom Begriff zur Entscheidung
Standardsoftware oder Individualsoftware: Was passt zu deinem Betrieb?
Standardsoftware kaufen, erweitern oder selbst entwickeln lassen? So vergleichst du Aufwand, Kosten und Abhängigkeiten für deinen Handwerks- oder KMU-Betrieb.