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Aus der Praxis

Baukraft360: Gutachten von der Baustelle bis zum Entwurf digital denken

Einblicke in das Baukraft360-Projekt von TAISC für k-oenic: Begehung, Dokumentation und Gutachten zusammenbringen – mit klarer Trennung von Projektziel und Ergebnis.

Redaktion DigitalvorhabenStand: 2 Min. Lesezeit
k-oenic projectconsulting

Baukraft360 · ein Projekt für k-oenic projectconsulting

Symbolbild: Tablet und Planungsunterlagen auf einer hellen Arbeitsfläche

Im Mai 2026 startete TAISC gemeinsam mit Florian König von k-oenic projectconsulting das Projekt Baukraft360. Die Ausgangsfrage: Wie lassen sich Informationen aus einer Begehung so erfassen, dass anschließend weniger Übertragungsarbeit entsteht?

Stand der zugrunde liegenden Projektmeldung vom 24. September 2026 ist der Start für Oktober 2026 geplant. Die angestrebte Zeitersparnis ist ein Projektziel und noch kein hier nachgewiesenes Ergebnis.

Der Engpass liegt zwischen Erfassen und Ausarbeiten

Notizen, Fotos und Dokumente entstehen am Einsatzort. Die eigentliche Ausarbeitung folgt später am Schreibtisch. Werden Informationen über verschiedene Werkzeuge verteilt, müssen sie erneut zugeordnet und in eine gemeinsame Form gebracht werden.

Genau an dieser Übergabe setzt das Vorhaben an. Die digitale Erfassung soll den späteren Entwurf vorbereiten. Es geht dabei um die Unterstützung eines Fachprozesses, nicht um eine automatische fachliche Bewertung durch Software.

Ein Entwurf braucht eine verantwortliche Prüfung

KI kann bei der Struktur und Formulierung eines Entwurfs helfen. Ob Beobachtungen korrekt erfasst sind und welche Schlussfolgerungen daraus folgen, beurteilt weiterhin der Sachverständige. Fehlende Angaben dürfen nicht stillschweigend ergänzt werden.

Für andere Betriebe ist dieses Prinzip ebenfalls nützlich: Dokumentation kann leichter werden, wenn die benötigten Informationen früh vollständig vorliegen. Die Verantwortung für das Ergebnis bleibt klar zugeordnet.

Was sich auf Handwerksbetriebe übertragen lässt

Betrachte den Weg einer Information vom Einsatzort bis ins Büro. Wo wird sie heute erneut abgeschrieben, gesucht oder erfragt? Ein erster digitaler Schritt sollte möglichst genau diese Übergabe verbessern.

Das kann ein vollständiger Baustellenbericht, eine eindeutige Zuordnung von Fotos oder eine übersichtliche Liste fehlender Unterlagen sein. Dafür muss nicht sofort ein umfangreiches neues System entstehen.

Das kannst du konkret mitnehmen

  • Informationen möglichst dort erfassen, wo sie entstehen.
  • Vollständigkeit vor der Übergabe prüfen.
  • Entwurf und fachliche Freigabe klar unterscheiden.

Häufige Fragen

Ist die genannte Zeitersparnis bereits belegt?

Nein. In der zugrunde liegenden Projektbeschreibung wird die Reduktion der Bearbeitungszeit als Ziel genannt. Wir stellen sie deshalb nicht als gemessenes Ergebnis dar.

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