Glossar · Abläufe & Projekte
Medienbrucheinfach erklärt
Redaktion Digitalvorhaben · Stand:
Die einfache Erklärung
Ein Medienbruch entsteht, wenn Informationen zwischen unterschiedlichen Medien oder Systemen manuell übertragen werden müssen. Dabei können Daten verloren gehen, verzögert werden oder falsch übernommen werden.
Was bedeutet das im Alltag?
Ein typisches Beispiel ist der Wechsel vom Papierzettel zur Software. Auch zwischen zwei digitalen Programmen kann ein Medienbruch bestehen, wenn jemand Inhalte abtippt oder unstrukturiert kopiert.
Ein Beispiel aus dem Betrieb
Ein Monteur notiert Leistungen auf Papier. Das Büro entziffert den Zettel und trägt die Angaben später erneut in die Auftragssoftware ein. Rückfragen unterbrechen beide Seiten.
Wann ist das für deinen Betrieb hilfreich?
Weniger Medienbrüche können Nacharbeit und Wartezeit verringern. Der Ansatzpunkt ist oft eine bessere Erfassung am Entstehungsort oder eine gezielte Verbindung vorhandener Programme.
Worauf solltest du achten?
Nicht jeder manuelle Schritt muss verschwinden. Eine bewusste fachliche Prüfung kann sinnvoll sein. Unterscheide deshalb zwischen unnötiger Übertragung und einer notwendigen Entscheidung.
Diese Fragen helfen im Gespräch
- Wo werden dieselben Angaben mehrfach erfasst?
- Welche Prüfung muss trotz direkter Übertragung erhalten bleiben?
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